Tourette-Syndrom: Wenn nur noch kiffen hilft – DIE WELT

Zucken, grunzen, Flüche, die andere erröten lassen: Wer unter dem Tourette-Syndrom leidet, hat die Kontrolle über seinen Körper verloren. Beim Kampf mit den Tics kann Cannabis ein Mittel sein.

Es begann mit einem Schütteln der linken Hand. Schreiben war für sie als Linkshänderin bald völlig unmöglich. Fabiene Wengert war 17 Jahre alt, als sie plötzlich die Kontrolle über ihren Körper verlor. Als weitere Tics hinzukamen, stand fest – sie hat das Tourette-Syndrom.

„Tics sind kurze, unwillkürliche Bewegungen oder Lautäußerungen, die keinem Zweck dienen und den Betroffenen sinnlos erscheinen“, erklärt Professorin Kirsten Müller-Vahl, Leiterin der Spezialsprechstunde für Tourette an der Medizinischen Hochschule Hannover.

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Neue Studie: Walnüsse verringern die LDL-Cholesterinwerte

Der Verzehr von Walnüssen hat eine positive Wirkung bei vielen altersbedingten Gesundheitsproblemen, so das Fazit der ersten Ergebnisse der Studie „Walnuts and Healthy Aging (WAHA)“, die auf dem Experimental Biology 2016 in San Diego vorgestellt wurde. So hat der tägliche Walnuss-Konsum bei älteren Menschen zum Beispiel einen positiven Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel, ohne negative Auswirkungen auf das Körpergewicht zu entfalten, berichtet Emilio Ros von der Hospital Clinic in Barcelona. Die Werte des „schlechten“ LDL-Cholesterins lassen sich laut Aussage des Forschers durch den täglichen Verzehr von Walnüssen deutlich absenken.

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Körperkontakt: Fass mich an | ZEIT ONLINE

Viele Menschen haben kaum Körperkontakt – dabei würden sie gern mal wieder in den Arm genommen werden. Gute Idee. Berührungen können eine Menge bewirken.

Zwischen Smartphone, Facebook und Singlehaushalt scheint uns heute zuweilen der simple Hautkontakt abhanden zu kommen. Dabei spielen Zärtlichkeiten und Berührung nicht nur für das Wohlbefinden,sondern auch für die Gesundheit eine wichtige Rolle, wie die Wissenschaft gerade erst zu verstehen beginnt. Kein Wunder, dass Ersatzangebote einen starken Reiz ausüben – das urmenschliche Bedürfnis nach körperlicher Nähe könnte das Erfolgsgeheimnis von Wellness, fernöstlichen Massagetechniken und esoterischen Heilmethoden sein.

Eine „chronische Berührungsarmut“ diagnostiziert Uwe Hartmann, Professor für Sexualmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Fakten bestätigen seinen Eindruck: Der Anteil der Singlehaushalte ist in Deutschland inzwischen auf 41 Prozent angestiegen, Paare führen oft Fernbeziehungen. Und selbst wenn ein geliebter Mensch in der Nähe lebt, ist das noch lange kein Garant für Zärtlichkeiten. In den ersten fünf Jahren einer Partnerschaft wird der Sex deutlich seltener, bleibt dann aber im Mittel über 20 bis 25 Jahre hinweg stabil. Im Alltag indessen berühren Paare einander immer seltener, je länger sie zusammenleben. Viele umarmen den Partner nur noch alle paar Tage, wenn überhaupt. Das zeigen Untersuchungen.

Zugleich ist die Sehnsucht nach Berührungen bei vielen groß. In Umfragen wirken die Deutschen geradezu liebeshungrig. Fragt man sie, was sie glücklich macht, sagen die meisten an erster Stelle, noch vor dem Zusammensein mit Freunden und Familie, Musik oder einem Spaziergang durch die Natur: eine Umarmung. Jede zweite Frau und jeder dritte Mann sehnt sich sogar mehr nach Kuscheln als nach Sex mit dem Partner.

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Wellness-Massage für Entspannung und Harmonie

Jeder weiß, wie wohltuend sich eine Umarmung oder ein Schulterklopfen anfühlt. Die Massage ist eine Erweiterung dieses Körperkontaktes.

Dass wir bei Verletzungen die schmerzende Stelle reiben ist eine automatische Reaktion. Wir wissen instinktiv um die heilende Kraft der Berührung. Die Kunst der Massage lehrt uns, wie wir Berührungen für wohltuende Zwecke einsetzen können – um Körper und Geist zu entspannen. Da heute viele Gesundheitsprobleme mit Stress zusammenhängen, kann die Massage unser Wohlbefinden erheblich verbessern.

Sich massieren zu lassen galt früher als reiner Luxus. Heute wird die Massage nicht nur deshalb geschätzt, weil sie eine der wirkungsvollsten Maßnahmen gegen Stress ist. Sie bietet für Körper und Geist noch weitere Vorzüge, darunter Entgiftung, Linderung von chronischen Schmerzen sowie von Muskelschmerzen und Spannungskopfschmerzen, Verbesserung der Beweglichkeit, Stärkung des Immunsystems, Steigerung der Konzentration und Förderung eines erholsamen Schlafs.

Durch den Einsatz von Aroma-Ölen kann die Massage noch effektiver gestaltet werden. Massagen können als Teil- oder Ganzkörpermassagen gemacht werden. Darüber hinaus können natürlich auch Gesicht, Hände und Füße mit einbezogen werden.

Weitere Informationen zum meinen Angeboten finden Sie unter: Berührungen

Herz und Bauch – statt Kopf

Unsere moderne westliche Gesellschaft entfernt sich mehr und mehr von den Gefühlen – wichtig sind Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten, Zahlen, Daten, Wissen und Untersuchungen. Computer und computergesteuerte Maschinen übernehmen immer mehr Anteile an unserer täglichen Arbeit, der Mensch kommt da kaum noch hinterher. Muss er doch per Mail, Handy sowie Internet ständig erreichbar und auf den neuesten Stand sein. Auch in der beschränkten sogenannten Freizeit sind wir kaum noch in der Lage uns mit uns selbst zu beschäftigen. Vielleicht wollen das viele Menschen auch gar nicht. Wir lassen uns von den Medien berieseln, spielen auf Spielekonsolen, surfen auf Social Media Plattformen, schreiben SMS – und merken deshalb oft gar nicht, wie wir immer mehr den Kontakt zu uns selbst, zu unseren Gefühlen und zu unseren Mitmenschen verlieren.

Unsere technisierte Welt wird immer schneller. Kaum jemand hat noch Zeit oder Muse sich zu fragen: Wie geht es mir? – Vielleicht wollen wir das auch nur verdrängen – das Unterbewusste weiß ja wie es uns geht! Auch die Bewertung unserer Arbeit wird mehr an Zahlen und Daten gemessen. Viel zu wenig wird nach dem Wohlbefinden, nach dem Spaß an der Tätigkeit, nach Zufriedenheit, nach Motivation gefragt. Führung erfolgt vielfach nach der Devise: solange der Mitarbeiter Angst vor Arbeitsplatzverlust hat – funktioniert er schon. Andernfalls wird er eben ausgetauscht.

Natürlich ist das sehr verallgemeinert. Selbstverständlich gibt es auch Unternehmen, die sich die Zufriedenheit der Mitarbeiter auf die Fahne schreiben. Wie viel davon wiederum Medienwirksam verkauft wird und wie viel wirklich gelebt wird, ist nicht wirklich evaluiert. Die steigende Zahl der burn-out Kranken, Mobbing-Opfer und Stresspatienten spricht eine deutliche Sprache.

Hier muss sich jeder selbst die Fragen stellen: Was ist mir mein Leben und meine Gesundheit wert? Kann ich als Einzelner etwas dagegen tun? Wie lange will ich in diesem Hamsterrad weiterrennen?

Sollten Sie sich wiedererkannt haben? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme…

Stress – und der Umgang mit Stress…

Das Gespräch mit dem Chef, der Clinch mit den Nachbarn oder die offene Stromrechnung: Vielen Menschen schwirrt pausenlos Alltagsstress durch den Kopf. Mit ein paar einfachen Übungen lässt sich die Hektik der Gedanken jedoch dämpfen – und sogar psychischen Erkrankungen vorbeugen.

Das Frühstück mit der Familie könnte so schön sein, doch die Gedanken kreisen bereits um die Aktenberge am Arbeitsplatz. Bei der Mittagspause brummt der Kopf wegen der Nachmittagsplanung mit den Kindern. Und kommen abends die Beine auf der Couch zur Ruhe, geht es an die Vorbereitungen für den nächsten Tag.

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Zu viel Salz ins Brot gestreut!

Industriell gebackenes Brot enthält zu viel Salz! Beim Gebrauch dieser Geschmackszutat sollten die Hersteller dringend kleinere Brötchen backen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW von 274 Broten und Brötchen im Sommer 2012.

m Sommer 2012 und im Februar 2013 wurde die Zutatenliste von Erzeugnissen aus Supermarktregalen und Backautomaten hinsichtlich ihres Salzgehalts geprüft. Der tägliche Salzkonsum sollte nach anerkannten Ernährungsempfehlungen sechs Gramm nicht überschreiten LautStichprobe weist eine Scheibe geschnittenes Brot (cirka 50 Gramm) mit bis zu einem Gramm Salz einen viel zu hohen Anteil auf: Wer pro Tag drei bis vier Scheiben von abgepacktem Brot aus dem Supermarkt oder vom Discounter verzehrt, nimmt mit dieser Menge bereits zwei Drittel der empfohlenen Tagesdosis an Salz zu sich – den Anteil in Wurst und Käse noch nicht mitgerechnet. Um das Risiko gefährlicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren, empfiehlt sich dringend der Griff nach salzärmeren Alternativen, die beim Check im Handel in jeder fünften Brottüte aufgespürt wurden.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Gesundheitsförderung und Krankheitsvermeidung

Gesundheitsprävention ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Zahlen von psychischen Belastungen sowie zunehmenden Zivilisationskrankheiten in breiten Teilen der Bevölkerung.  Allerdings werden mit dem Begriff unterschiedliche Konzepte in Verbindung gebracht. So versteht die Schulmedizin in der Regel Vorsorgeuntersuchungen unter Prävention. Bei genauer Betrachtungsweise bedeutet jedoch Vorsorgeuntersuchung auch, dass etwas erkannt wird, was schon vorhanden ist. Wenn alles optimal verläuft – eben noch im Anfangsstadium – aber bereits vorhanden. D. h. hier greift die „Vorsorgeuntersuchung“ bereits zu spät.

Prävention bedeutet also, das Leben so zu gestalten, dass Krankheiten vermieden werden können.  Weiter gedacht, bedeutet das, dass Prävention so früh wie möglich beginnen muss und bereits fester Bestandteil der Erziehung sein sollte. Doch daran fehlt es heute vielfach im Elternhaus wie auch in der Schule.

Wie sieht nun eine sinnvolle Gesundheitsprävention aus? In der Traditionellen Naturheilkunde lautet die kürzeste Formel für Prävention: „Ernährung, Bewegung, Entspannung„. Daran gibt es unterm Strich nichts auszusetzen. Hier stellt sich jedoch die einfache, jedoch nicht einfach zu beantwortende, Frage: Warum tun wir es nicht einfach?

Weil es mit Bequemlichkeit verbunden ist? Sehen wir uns den Bereich der Ernährung an. Es ist sicher einfacher, auf Fertignahrungsmittel zurückzugreifen statt selbst zu kochen. Weil es praktisch ist? Weil es schneller geht? Weil wir der Werbung glauben? Weil uns der Unterschied zwischen Nahrung und Lebensmittel nicht bewusst ist? Weil uns unsere Zukunft egal ist – heute sind wir ja gesund und morgen gehen wir halt zum Arzt?

So hat sicher jeder der Bereiche „Ernährung, Bewegung und Entspannung“ mit unserer Einstellung zu uns selbst und unserem Körper zu tun. Es ist höchste Zeit, einmal darüber nachzudenken. Für jeden Einzelnen. Keiner will freiwillig im Alter von 70 Jahren in einem Pflegeheim betreut werden. Wir alle wünschen uns ein freies, aktives und selbstbestimmtes Leben im Ruhestand. Deshalb müssen jetzt die Weichen gestellt werden.

Die Weichen stellen bedeutet Prävention in Form von Selbstverantwortung sowie Selbstfürsorge für  ein gesundes Verhalten in Ernährung, Bewegung und Lebensbalance.

Denn, was viele tun, muss nicht zwangsläufig richtig sein.

Alkohol ist Deutschlands größtes Problem

Jeder Deutsche trinkt im Schnitt 137 Liter alkoholische Getränke pro Jahr und raucht 1008 Zigaretten, berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen in ihrem Jahrbuch Sucht 2013. Die Experten warnen zudem vor der Modedroge Crystal Meth: Die Zahl der Konsumenten nimmt zu.

Eine ganze Badewanne randvoll gefüllt mit Alkohol – so viel trinkt ein Deutscher im Durchschnitt pro Jahr. Das hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung ihres Jahrbuchs Sucht 2013 berichtet. Der Jahrescocktail aus insgesamt fast 137 Litern Alkohol besteht demnach üblicherweise aus 107 Litern Bier, 20 Litern Wein, vier Litern Schaumwein und mehr als fünf Litern Spirituosen.

Der Bericht macht deutlich: Trotz Präventionsmaßnahmen, Entgiftungskliniken und Therapieangeboten verursacht Alkohol noch immer das größte Suchtproblem in Deutschland. Insgesamt hat sich nicht viel verändert im Vergleich zu den Vorjahren. Positiv ist, dass der Alkoholkonsum nicht zugenommen hat.

Die Folgen des Alkoholmissbrauchs sind dennoch verheerend: „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ sind laut DHS bei Männern die häufigste Diagnose von vollstationär behandelten Patienten. Etwa 8,5 Millionen Menschen in Deutschland trinken demnach täglich so viel Alkohol, dass der Konsum als riskant eingestuft wird (Frauen: zwölf Gramm Reinalkohol pro Tag, Männer: 24 Gramm Reinalkohol pro Tag). Zum Vergleich: Eine 0,3-Liter-Flasche Bier enthält rund 13 Gramm reinen Alkohol, ein Glas Wein (0,2 Liter) 16 Gramm.

Quelle: www.spiegel.de